The Radio

 

Jennifer Kowa

Jennifer Kowa, geboren in Frankfurt am Main steht bereits mit

13 Jahren auf der Bühne. Sie pendelt zwischen London,

der Heimatstadt ihrer Mutter und Frankfurt am Main und

wird 1973 Gründungsmitglied von OCTOPUS.

 

Mit OCTOPUS spielt sie 3 Alben für Sky Records ein und

bleibt der Band 7 Jahre treu, obwohl mehrere internationale

Acts versuchen, Jennifer abzuwerben.

 

OCTOPUS wird ein wichtiger Part und eine der treibenden

Kräfte in der „Rock gegen Rechts“ - Bewegung in Deutschland.

Hightlight war das „Rock gegen Rechts“ - Festival 1979 in

Frankfurt am Main mit mehr als 60.000 Zuschauern.

 

Viele Journalisten sind begeistert von der Performance

und der Stimme von Jennifer und zählen sie schon früh 

zu den besten Sängerinnen Deutschlands.

 

Anfang 1980 trennen sich die Wege von Jennifer und Win Kowa

und OCTOPUS

 

1981 gründet sie zusammen mit Win Kowa und dem Schlagzeuger

Jürgen Blömke am 10.10.1981 THE RADIO.

 

Jennifer war Endorser für Sennheiser, Roland Bass Synthesizer,

Slapper-Bässe und PAISTE.

Win Kowa

Win Kowa, geboren in Düsseldorf, gründet 1972 mit  

Klaas K. und Ralf Benninghaus seine erste Band ZOOM.

Der erste Auftritt findet im Rahmen einer Vernissage mit

Joseph Beuys statt, bei der ZOOM ihre avantgardistische, 

elektronische Jazz-Musik präsentiert.

 

1976 wechselt er erst zu STRAIGHT SHOOTER und 1977 zu

STREETMARK, mit denen er eine Deutschland-Tour spielt,

um dann 1978 bei OCTOPUS einzusteigen.

 

Er war Endorser für den Gitarrensynthesizer GR-700 von

Roland, nachdem ihn Ikutaro Kakehashi persönlich gebeten

hat, seine Produkte zu promoten.

 

 

 

Biographie

 

 

1981 gründen Jennifer Kowa, Win Kowa und Jürgen Blömke THE RADIO.

 

Man spielt erst im Quartett mit wechselnden Bassisten und Keyboardern.

Im Juli 1982 entscheidet man sich nur noch als Trio aufzutreten.

 

THE RADIO

 

Jennifer Kowa - Vocals, Bass, Keyboards

Win Kowa - Gitarre, Gitarrensynthesizer, Keyboards, Moog Taurus Pedal

Jürgen Blömke - Drums

 

Sie produzieren im Dezember 1983 die EP „THE RADIO-active“ 

mit 6 Titeln auf rotem Vinyl und Jennifer gründet das Label RougeRecords

 

Man tourt durch ganz Deutschland, Luxemburg und die Schweiz

und begeistert bei über 400 Auftritten das Publikum und die Presse.

THE RADIO wird dabei von vielen namhaften Firmen wie

Roland, Sennheiser, Paiste und Slapper unterstützt.

 

1984 verlässt Jürgen Blömke THE RADIO.

 

Jennifer und Win arbeiten in der Folge mit Schlagzeugern 

aus ganz Deutschland zusammen. 

 

 Roland Reuter (1985)

Wolfgang „Mu“ (1985)

Manos Tsangaris (1986)

Romano Cunsolo (1986 - 1987)

 

 Ein Highlight ist neben vielen grossen Festivals mit Joe Cocker, 

Eric Burdon, Mother's Finest etc. ein Auftritt beim 

2. Haldern Pop Festival 1985,  der zur Folge hat, das  

THE RADIO Headliner beim 3. Haldern Pop Festival 1986 wird.

 

Das Konzert beim Pop Haldern Festival am 03.08.1985 wurde 

von Kurt Mitzkatis - GERMAN ROCK e.V.  auf VHS privat aufgenommen.

Er hat diese VHS im Sommer 2012 zufällig nach 27 Jahren !!!

in seinem Archiv wiedergefunden.

 

Kurt Mitzkatis war 1998 Mitbegründer und ist
1. Vorsitzender von German Rock e.V.

 

Nachdem RougeRecords 2012 die erste THE RADIO EP 

„Active“ als Remaster und den Auftritt von THE RADIO beim 

Haldern Pop Festival 1986 als Live-CD veröffentlich hat, 

entscheidet man sich, am 11.12.2014 eine Auswahl der in den 

Jahren 1987 - 1989 produzierten Songs als Remaster 

unter dem Titel „The 80’s“ zu veröffentlichen.

 

Discographie


Gallery

 

 

Music News Schweiz - 1983

THE RADIO - Active

 

Aus Frankfurt stammen THE RADIO, die hier ihre erste Mini-LP präsentieren.

6 Songs, in rotes Vinyl gepreßt, hinterlassen einen durchweg guten Eindruck.

Dominant die tolle Stimme von Sängerin/Bassistin Jennifer. 

Musikalisch ist die Band stark von Police beeinflusst, was besonders die

Drums und den Gitarrensound betrifft. Allerdings zeigen sich

THE RADIO weitaus frischer und agiler als ihre berühmten Kollegen

es heute tun. Jennifer liefert eingängige und clevere Gesangsmelodien,

die sich schnell in den Gehörgängen festkrallen. THE RADIO wird in

Kürze im Baseler Atlantis auftreten, was man sich nicht entgehen lassen

sollte, denn die Mini-LP macht echten Hunger auf mehr ...

Sound Check - 1983

THE RADIO - Active

 

THE RADIO ist: Jennifer Kowa, die mit einer sehr angenehmen

 und variablen Stimme ausgestattet ist. Win Kowa, er beherrscht

 sein Gitarrenspiel und gestaltet es immer interessant, und 

 Schlagzeuger Jürgen Blömke, der wohl sein Handwerk in einer

 Heavy-Rock-Band gelernt hat, denn er treibt den Rest des Trios

 wohltemperiert, aber knallhart durch die 6 Stücke, der

 mir jetzt vorliegenden Maxi-Single.

 Die Musik von THE RADIO verarbeitet Einflüsse von

 Rhythm’n Blues genauso wie Ideen von z.B. The Police,

 hat aber ihren durchaus eigenständigen Charakter nicht

 eingebüßt. Das ist allerdings auch kein Wunder, denn die

 drei haben jahrelange Erfahrung durch ausgedehnte Tourneen

 gesammelt. So war es die logische Folge, daß jetzt die lang

 erwartete Platte technisch und musikalisch hervorragend

 gelungen ist. Zeug zum Hit hat fast jeder der 6 Titel, 

 besonders der Song „Money“ ist ein Ohrwurm, der mir

 sehr gut gefällt.

 Insgesamt: eine empfehlenswerte Scheibe. 

 Ein kleiner Gag ist die Aufmachung der Platte - knallrot.

 Logisch, denn das Label heißt RougeRecords.

Frankfurter Rundschau - 1983

...und sie kamen rüber - Lob für THE RADIO

 

Weil "Jenny" einen vor ihr liegenden Gast direkt anspricht, hat sie sich

am Bühnenrand vornüber gebeugt, springt dann wieder auf für die 

nächste Runde, vom großen Zeh bis zur rotblonden Mähne ein 

einziger rockender Nerv. Wie sie sich bewegt beim Singen,

da ist klar, hier wird nichts zelebriert, hier wird Musik gelebt,

mitgeteilt, abgegeben. 

"Ein gutes Gefühl vermitteln - positive Energie geben"

das ist ihr Ziel, bekennt sie anschließend - total

durchgeschwitzt - hinter der Bühne.

Wenn das Wort "temperamentvoll" für ein Rock-Konzert

etwas unpassend klingt, dann definiere man es mit explosiv

oder elektrisierend, voll Power und Dynamik - 

und der elektrische Funke zündete im Publikum.

Die geforderten Zugaben bewiesen es.

Süddeutsche Zeitung - 1983

Man will kaum glauben, daß es ein Trio ist

 

THE RADIO, ein Trio aus Frankfurt, das, was das Geschäftsmäßige anbelangt,

nicht lange fackelt. Vor 18 Monaten gegründet, hat bereits die

gruppeneigene Schallplattenfirma die erste Vinylscheibe veröffentlicht.

Fachblatt Musik Magazin - 1983

THE RADIO - Active

 

THE RADIO ist ein Trio aus Frankfurt.

 Die Band arbeitet schon seit einiger Zeit zusammen und machte

 in der Vergangenheit einige Touren bei denen eine große Anzahl

 von Gigs gespielt wurden.

 Sängerin Jennifer, die auch den Bass spielt, gründete

 1982 ihr eigenes Label RougeRecords. 

 Und hier ist sie nun, die erste Platte einer hart arbeitenden Band.

 Es ist eine EP mit 6 Titeln.

 Die Platte ist in rotem Vinyl gepresst und wird auf 45 U/PM

 abgespielt.Die Musik von THE RADIO stellt eine homogene

 Einheit mit originellem Sound dar.

 Dabei schimmern die verschiedensten Einflüsse von R & B bis

 zu The Police durch, wobei die Eigenständigkeit dieser Musik

 nicht in Frage gestellt werden soll. Im Gegenteil, durch das

 interessante Gitarrenspiel von Win Kowa und dem absolut

 knochentrockenen Schlagzeug von Jürgen Blömke wird die

 variable und angenehme Stimme von Jennifer gut ins rechte

 Licht gerückt. Auch wird es zu keinem Zeitpunkt langweilig,

 denn der längste Titel dauert 3:18 Min. Der meiner Meinung

 stärkste Titel heißt Money. Da geht’s richtig los.

 Bleibt nur zu hoffen, daß THE RADIO mit Active auch ein

 wenig Money machen. Verdient hätten sie es.

Dillenburger Tageszeitung - 1983

„Put The Radio on“ - Ein Trio, daß nicht nur Bum Bum macht

 

Musik, die einfach antörnt, den einen früher, den anderen später.

 Mit diesen kurzen Worten läßt sich der No Wave Sound des

 Frankfurter Trios THE RADIO markieren.

 Wer spekulative, kurzlebige Konzerte von ihnen erwartet,

 die sich in gängiges Schubladendenken einordnen lassen,

 liegt nämlich gänzlich schief. THE RADIO sind anders, sind

 zunächst einmal Individualisten, denen ein untrügliches Gespür

 und Gefühl für Musik zueignen ist. Immerhin sind sie keine Newcomer.

 

Die Band, die zunächst als Quartett mit wechselnden Bassisten und

Keyboardern spielen, entscheidet sich im Juli 1982 nur noch als Trio

aufzutreten. Für Jennifer folgt daraus die Notwendigkeit, selbst den

Bass zu spielen. In nur dreiwöchiger Energieleistung hat sie die mehr

als 30 Sets von THE RADIO intus.

 

 Aufgrund ihrer Internationalität, mit selbstverständlichen Umgang

mit der englischen Sprache, der für die Rockmusik adäquateste

Ausdrucksform, singt sie folglich auch in dieser Sprache.

Ihre Explosivität, ihre Energie, die sich in ihrer dynamischen Stimme

 und ihrem emotionalem Auftreten auf der Bühne widerspiegelt,

 ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg von THE RADIO.

 

 Ständige Touren und ausdauerndes Arbeiten, sind Grundpfeiler der

 Band, die zu einer homogenen, organischen Einheit zusammengewachsen

 ist. Als Vollblutmusiker beschreiten sie einen kompromisslosen Weg mit

 dem Ziel niemals Langeweile und bloße Routine in ihre Musik 

 einfließen zu lassen.

 

 Eine ausgedehnte Tour durch die Schweiz, Deutschland und 

 Luxemburg 1982 bildeten die Grundlage für die im Dezember

 82’ in Eigenregie aufgenommene Mini-LP „Active“, die auf dem

 eigenen Label von Jennifer RougeRecords erscheint.

 6 Titel, die sich in ihrer Dynamik und Power wie die

 Quintessenz aus 15 Jahren Rockgeschichte ausnehmen.

 

 Wins Gitarre swingt und rockt mit einer nicht oft zu hörenden

 Eleganz, für den treibenden, knochentrockenen Beat sorgen

 die hocheingestellten Drums von Jürgen und Jennifers

 knorriges Baßspiel und ihre tiefe, kräftige Stimme legt los,

 als wolle sie ausdrücken: „Vergiß den Zweck, vergiß den 

 Songtext, mach einfach Musik“

 Mit diesem Rezept kommen sie zunehmend an.

 Spaß und gute Laune auf ihrer LP und bei den Konzerten

 zu vermitteln, eine heute allzuoft verkommende Tugend,

 ist für THE RADIO, neben bestehender Musikalität,

 oberstes Gebot. 

 

Westfalenblatt - 1984

"THE RADIO mit dynamischem Rock"

 

 "Put THE RADIO on" -Das war das Thema in der alten Weberei in Gütersloh,

 als dort die Rockband THE RADIO gastierte. Das Trio aus Frankfurt segelt

 zwar unter der Flagge "New Rock", doch dies ist nur eine recht abgedroschene

 Bezeichnung für den explosiven, dynamischen Rock, der auf der Bühne von

 Win Kowa, seiner Frau Jennifer und dem Schlagzeuger Roland Reuter produziert

 wird.

THE RADIO begeisterte und konnte in Gütersloh ihre führende und

eigenständige Position in der deutschen Rockszene klar behaupten.

 

Musik Spezial - 1985 - Interview

Musik zum Anfassen - The Radio

 

Es gibt kaum eine Gruppe, die soviel tourt.

Und es gibt kaum noch eine Gruppe, die soviel Vergangenheit

deutschen Rockgeschehens in sich vereinigt und doch vom üblem

Krautrock so weit entfernt ist, wie Plastic Bertrand von Jim Morrison.

The Radio ist im Grunde genommen ein Zwei-Mann-Projekt, bei dem

der eine Mann eine Frau ist. Und den dritten Mann holt man sich

sicher heran, der sitzt dann am Schlagzeug.

Als Trio hat man's schwer, das wissen sie, dafür freilich gibt es

reichlich Vorzüge und die wollen sie nicht mehr missen.

Sie wissen viel, sie haben sehr viel gelernt, das meiste aus

Erfahrung zum Teil, die ihren Stil geprägt haben. Nicht nur den musikalischen,

nein auch ihren Stil im Umgang mit Veranstaltern, mit Plattenfirmen,

Endorsement-Gönnern, mit Presse, Funk und Fernsehen.

Sie sind absolute Vollprofis, in jeder Hinsicht;

was diese Combo drauf hat, vermisst man bei fast allen

deutschen Gruppen schmerzlich. Es ist dieser klaftertiefe Abgrund

zwischen Krautrockern und angloamerikanischen Berufsmusikern,

eine Schlucht, die bis heute von nahezu den meisten deutschen Top-Acts

noch lange nicht überwunden wurde.

The Radio ist längst auf der anderen Seite.

Flippt dabei aber nicht aus, sondern bleibt auf der Erde.

Mit allen sechs Beinen. Und wenn sie mal bei Euch

in der Gegend spielen, was höchstwahrscheinlich bald der Fall

sein wird, schau' mal 'rein.

Echt gut.

 

 

Ein verschneiter Samstagabend, im Fernsehen plärrt Frank Elster,

über allen Wipfeln ist „Ruh“. Ich bin gerade in Vechta, da, wo ich

herkomme, aus dem Norden, Bommerlunder und immer geradeaus.

Da gibt es ein fantastisches Jugendzentrum, das „Gulfhaus“, in dem

seit 1976 nahezu alle namhaften deutschen Gruppen vor einem

interessierten und mittlerweile durchaus anspruchsvollem, weil

verwöhntem, Publikum aufgetreten sind.

Da gehe ich immer zu Konzerten, um mal wieder richtig zu

Konzerten zu gehen. Kein Interview, keine Pressekarten, kein

Fotopaßgenerve, keine monströse Superhalle, einfach ein kleiner

Laden, wo man für 5 Mark mit 600 Leuten den sogenannten

mittleren Acts zuhören kann.

Und die sind, wer weiß das nicht, des öfteren weitaus interessanter,

als Chris de Burgh, Yes und Dingend und Bo Derek zusammen.

THE RADIO spielt auf an diesem Abend.

 

Kein Neuling mehr in Vechta, man kennt die Gruppe, war Win

doch schließlich schon in der Steinzeit mit Streetmark hier,

trat er doch später schon zusammen mit seiner jetzigen Frau,

der schönen Jennifer, als Mitglied von Octopus hier auf.

Und der letzte Radio-Gig ist auch noch gar nicht so lange her.

Das Haus ist voll, die Stimmung gut.

„Das“, fachsimpelt mal vorher unter Insidern beim Haake-Beck,

„ist doch der geile Typ, der das Solo auf „Eleanor Rigby“ von

Streetmark gespielt hat“. 

Ich gehe heute Abend inkognito, nein, ich will kein Interview.

Entspannung jetzt und keine Zeitung, Fotos nur so zum Spaß mit

Makinon unter schrecklichen Lichtverhältnissen.

Doch Win macht mich aus, lacht herüber und zeigt bei der 

letzten Zugabe Richtung Garderobe. Es gibt kein Entrinnen mehr.

Ich muß mit. Und im Nachhinein stelle ich fest, daß ich schon lange

nicht mehr soviel Erfrischendes bei einem Gespräch mit Musikern 

gehört habe. THE RADIO könnte genauso gut ein Seminar abhalten,

Titel: Wie eröffne ich eine Combo, wie halte ich die Kohle einigermaßen

zusammen, wie halte ich mich fern von urteutonischem 

Wir-müssen-jetzt-eine-Platte-machen-Zwang.

 Sie müssen an diesem Abend noch nach Frankfurt, 500 km weiter

 im Süden. So verabreden wir uns auf der Frankfurter Messe beim

 Sennheiser-Stand, wo THE RADIO, wie jedes Jahr, in der

 Soundkabine die Sennheiser-Mikros demonstriert.

 Und da unterhalten wir uns über Vergangenheit, Gegenwart

 und ein bißchen Zukunft von THE RADIO.

 Through The Past, Darkly.

 

 Was wurde aus Octopus und Streetmark? 

 

Jennifer:

 

Willst Du wirklich wissen, was aus denen geworden ist?

Naja….

 

Win:

 

Also, aus den Streetmark-Leuten ist was Handfestes geworden.

 Thommy ist Gerichtsdiener, Gerichtshelfer oder sowas. 

 Bogdan Skowronek macht Tanzmusik in Mönchengladbach und die

 Dorothea ist Hausfrau mit zwei Kindern.

 Sehr üble Szene, das alles und Octopus ist auch nicht viel besser.

 Der Kniemeyer ist Rechtsanwalt mit eigenem Büro und Schickimicki,

 Büro und viel weißem Marmor, da muß man sich vorher die Schuhe

 abputzen. Der Werner, der Keyboarder, ist zu Hubert Kah gegangen,

 hat verschiedene Studioprojekte gemacht und macht heute noch viel

 in der Richtung weiter. Wenn ich’s einem gönne, daß er’s schafft, dann

 gönne ich’s ihm. Seppl Niemeyer, der Drummer, ist jetzt bei Flatsch.

 

War die Trennung von Octopus hart?

 

Win:

 

Ja nun, wir sind damals bei Octopus ´rausgeflogen, was wissen

 auch nur wenige Leute. Wir paßten einfach nicht mehr in das neue

 Konzept von Chauvi, Lederhose und Sonnenbrille. Weißt Du, bei

 Euch in Vechta stehen die auf der schwarzen Liste, weil sie so

 dämlich das Hotelzimmer auseinandergenommen haben und so’n

 Scheiß. Da wurden die Veranstalter dauernd blöd angemacht, da 

 wurde rumgemotzt und geprotzt. Der neue Gitarrist von denen ist

 ohne Anlage zum Konzertgefahren und hat sich von der Vorgruppe

 den Amp geliehen und erzählt, hey, Alter, ich bin von Octopus

 und ich brauch mal dringend Dein Teil, und so. Die haben sich zum

 Schluß so Scheiße verhalten, daß ich heute froh bin, da 

 rausgeflogen zu sein. Deswegen sind wir auch überhaupt nicht

 stolz auf diese Vergangenheit und erzählen auch möglichst

 wenig davon.

 

  Habt Ihr sofort danach das Konzept von THE RADIO, 

also von einer Drei-Mann-Band ausgearbeitet?

 

Win:

 

.Nein, da gab es erstmal ein Dreiviertel Jahr Pause und eine

gewisse Neuorientierung, schließlich hatten wir beide vorher 

sieben Jahre lang immer zusammen innerhalb einer Band gespielt.

Man war ja immer nur Musiker, insofern war das schon ein Schock,

wir standen ja plötzlich alleine da mit dem ganzen Kram.

Da haben wir uns einfach eine 4-Spur-Maschine gekauft und versucht,

uns und unsere Ideen zu sammeln. Alle Stücke klangen natürlich zuerst

furchtbar, aber nach und nach klappte das immer besser und so haben wir

in dieser Zeit die Grundlagen unseres heutigen Stils geschaffen.

Ein Bekannter von uns spielte das Band der Metronome vor und die hat

uns dann gleich zu sehr guten Konditionen einen Vertrag angeboten,

der über drei Jahre lief. Soweit Alles klar - nur einen Haken hatte die Sache;

die Plattenfirma konnte den Produzenten bestimmen und so kamen wir an

Michael Chambosse, der unter anderem entsetzlicherweise mit dem

Gottlieb Wendehals zusammenarbeitete. Kurz nachdem er die

„Polonäse Blankenese“ produziert hatte, flog er in die Schweiz, um dort

THE RADIO zu produzieren. Dementsprechend ging die Sache

dann fürchterlich in die Hose.

 

Und Ihr habt das einfach so geschehen lassen?

 

Jennifer:

 

Nein, letztendlich haben wir ihn als Produzenten abgelehnt, aber weil

der Typ wohl damals mit der für uns wichtigen Lady von der Metronome

läiert war, haben wir uns gesagt, scheiße, lieber gar keinen Plattervertrag,

als so einen. Also ging es praktisch wieder von vorne los.

Zuerst versuchten wir noch, andere Leute mit einzubeziehen,

Bassisten, Keyboarder und so weiter, aber so richtig hat das nie geklappt.

Also kamen wir irgendwann auf das Drei-Leute-Projekt und ich habe vor

zweieinhalb Jahren angefangen, mir das Baßspielen drauf zu schaffen.

Jetzt machen wir alles alleine. Winnie macht Management, ich

mache die Sticker, T-Shirts, Promotion und was eben sonst so anliegt.

 

Ihr habt doch aber bis heute keine feste Plattenfirma, oder?

 

Jennifer:

 

Nein, das gehört mit zu unserem Konzept, wir wollten und wollen

keine Plattenfirma belästigen, sondern warten, bis wir topfit sind, 

bis wir uns gefestigt haben und dies Jahr ist es endlich so weit.

Demnächst machen wir ein Band und dann eine Platte.

Das Band spielen wir rein auf eigene Kosten ein und bieten es dann

den Plattenfirmen an. Das gibt es eben nicht mehr, daß die Plattenfirmen

einfach so Geld ´raustun für neue Bands und das verstehe ich auch sehr

gut. 

Die wollen wirklich nur noch die besten Leute haben und die Plattenumsätze 

gehen immer weiter zurück. Leute, die auch ´ne

Eigenleistung miteinbringen, sind für die interessant. Und ich glaube,

wir können ihnen das beweisen, wir arbeiten ja die ganze Zeit daran.

 

Gehört das pausenlosen Touren mit in´s RADIO-Konzept?

 

Win:

 

Klar, wir haben in den letzten 2 Jahren über 200 Gigs gemacht, das

ist schon richtig viel heutzutage. Für irgendwelche Jobs so nebenbei

blieb überhaupt keine Zeit, wir haben Alles als Vollprofis gemacht.

 

Bleibt da noch Geld zum Leben übrig?

 

Win:

 

Sicher, auch wenn´s manchmal knapp wird. Ganz nebenbei haben

wir übrigens auch noch eine sehr gute Anlage. Die Zeiten, die ich noch

mit einem einzigen Roland-JazzChorus auf die Bühne stieg, sind längst

vorbei. Und in der ganzen Zeit haben wir uns ständig weiter entwickelt.

In den letzten zwei Jahren haben wir alleine 6 verschiedene Programme

durchgespielt. Die Musik wird dabei natürlich immer besser.

Da wir allerdings Alles selbst machen, bleibt am wenigsten Zeit für

Promotion, für Medien und so weiter. Das muß sich allerdings in der

Zukunft ändern. 

 

Ich schätze, mit diesem Weg zum Erfolg durch harte

Arbeit  steht Ihr leider ziemlich alleine da?

 

Win:

 

Tja, das stimmt schon, aber wir haben ihn ganz bewußt so gewählt,

weil man da immer eine gewisse Gesamtsituation im Auge behalten muß.

Ich finde dieses augenblickliche Bewusstsein der deutschen Szene echt

zum Kotzen. Die dudeln da was herum im stillen Kämmerlein, machen fast

nur noch Homerecording, jeder Auftritt ist Streß für die und anschließend

geht´s mit dem bißchen Leistung zur Plattenfirma, von der diese Typen dann

natürlich am liebsten gleich 50.000 Mark Vorschuss kassieren wollen.

Die denken garnicht daran, daß der Typ am Tisch gegenüber auch einen

Chef hat, dem gegenüber er die Kohle schließlich auch rechtfertigen muß.

Und wenn´s der Chef selbst ist, muß der die Kohle wiederum vor der

U.S.-Stammfirma rechtfertigen. So ist die Situation.

Wir wollen den Leuten keinen halben Kram vor die Füße schleudern,

sondern, wir bieten THE RADIO als Gesamtkonzept an, als ein Konzept, das

von hinten bis vorne steht. Ob die Plattenfirma dann mit uns eine Single,

eine Mini-LP, eine Maxi oder eine LP macht, ist dabei garnicht so wichtig.

Die Leute sollen bloß merken, daß wir keine dummen Freaks sind,

sondern was Handfestes anzubieten haben.

 

Sind zwei Leute da nicht ein bißchen wenig, um so etwas zu schaffen?

 

Jennifer:

 

Du, wir sind schon ziemlich nah dran. Natürlich fehlt da noch einiges,

da gibt es nichts zu beschönigen. Wir müssen z.B. dringend mal eine

Fotosession mit einem guten Profi machen und nicht immer nur so Bildchen

aus der Ecke, die dann nie richtig scharf sind. Wo es bei uns am meistens

mangelt, ist die richtige Promotion, die sein muß.

Insofern hast Du recht, was wir dringend brauchen, ist ein guter

Promoter und eine gute Plattenfirma.

 

Da besteht doch aber wohl die Gefahr, daß das ganze Zwei-Leute-Projekt

wieder zugunsten der üblichen Bandmasche untergeht?

 

Win:

 

Wenn man den üblichen Weg geht, ja. Was wir suchen, ist quasi der

dritte Mann, der voll einsteigt und auch mit Kohle und Enthusiasmus

dringhängt, genau wie wir. Das beste Beispiel für so einen Typen ist der

sechste Nena, Jim Rakete. Sowas brauchen wir, dann können wir uns

auch besser konzentrieren. Nur, der Typ muß voll und ganz dabei sein, 

das ist unheimlich wichtig. THE RADIO, das sind ja nicht nur wir beide,

das sind auch Bert, der das Licht macht und Michael, der macht den

Live-Sound. Und die zwei sind auch voll dabei. Wenn dann mal

ein guter Promotion Gig für lau läuft, kommt keiner von denen nachher

zu uns und will cash die Kohle sehen, sondern sagt, geil, das war gut,

sehen wir erst mal weiter. Wir sitzen in einem Boot, wir sind Freunde und

wir versuchen, die Sache gemeinsam zu schaffen. Bei uns hört die

Freundschaft nicht beim Geld auf.

 

Tauchen da nicht Probleme auf, wo es doch im Musikbusiness ziemlich

oft um harte Deals und große Kohle geht? Ich kann mir vorstellen, daß

Viele Euch einfach als naive Spinner abtun?

 

Win:

 

Nein, das passiert eigentlich selten. Bloß weil das Business hart ist,

braucht man ja selbst nicht so blöd abzufahren. Ich habe z.B. Respekt

vor den großen Instrumentenfirmen, ich finde es toll, wenn ich von einer

großen Firma angesprochen werde. Ich finde es großartig, wie Toomas

Paiste seine Firma in weniger als 30 Jahren so aus der Erde gestampft hat

und ich bin stolz, wenn mich Leute von Roland ansprechen, ob ich nicht

mal ihre Synthesizer-Gitarre ausprobieren möchte. Die sind nett zu mir,

also bin ich auch nett zu ihnen. Weißt Du, es gibt sicher mehr als

100.000 Bands in Deutschland, aber die Firma Sennheiser sagt, nein,

auf der Messe arbeiten wir konsequent mit THE RADIO zusammen.

Das macht mich stolz und ich freue mich tierisch darüber.

Diese Leute respektieren uns ja genauso, sie haben Respekt vor

unserer Arbeit und Leistung, wobei wir noch nicht einmal die großen

Chartsbreaker oder wahnsinnig berühmt sind. Das Alles macht uns nicht

nur wahnsinnig stolz, sondern gibt auch immer Mut, weiterzumachen,

auf dieser Schiene und keiner anderen.

 

Jennifer:

 

Ich kann Dir sagen, was diese Firmen einfach nicht mehr hören können,

das ist diese Anlage, wie sie gerade bei uns in Mode ist. Die sagen,

hey baby, tu´doch dein Teil für mich raus, ich bin der Größte, ich mach

das schon. Dieses plumpe Szenengehabe mögen die Leute nicht.

Ich übrigens auch nicht.

 

Werdet Ihr auch so von den Veranstaltern und Clubbesitzern akzeptiert?

 

Win:

 

Ja, sicher, ich habe zu jedem Typen, bei dem wir mal gespielt haben,

ein gutes Verhältnis. Der weiß, daß er sich auf uns verlassen kann,

auch wenn wir mittlerweile schon die Kohle im Voraus kriegen.

Wir sind aber nie die Band gewesen, die diesen Status dann ausgenutzt

und einfach einen langweiligen Act abzieht, der weder Zuschauern noch

Clubbesitzer noch sonstwem gefällt. 

Ich versteh´das nicht bei all diesen Bands, die diese Masche abziehen, 

diese Veranstalter sind doch nicht unsere Feinde. 

Das sind doch irgendwo unsere Arbeitgeber, wenn man so will,

und wenn die Dich respektieren, dann respektiere ich sie natürlich genauso.

Manchmal tun mir diese Leute richtig leid, wenn z.B. bei schwach besuchten

Open-Airs alle anwesenden Bands danach erst mal richtig auf die Kacke hauen 

und zackzack die Kohle bar auf den Tisch geblättert haben wollen.

Der Veranstaltertyp kann sich mit einem misslungenen Festival auf die Fresse legen, 

daß er nie wieder aufsteht. Also zähl´ ich doch zwei und

zwei zusammen, halbiere vielleicht sogar die Gage, helfe ihm ein bißchen

und weiß schon sicher, daß wir im nächsten Jahr wieder mit dabei sind.

Warum soll ich dem Typen sein Getränkelager leersaufen?

Was soll der ganze Scheiß? 

Ich will doch mit dem anständig zusammenarbeiten; 

weißt Du, die deutschen Musiker sich doch einfach

alle selber schuld an der ganzen Scheiße.

 

Da gehst Du aber hart in´s Gericht

 

Win:

 

Scheiße, ich kenne Leute, die nach dem Misserfolg eines Open-Airs,

wo der Veranstalter mal wieder einen Top-Act engagierte, der gar keiner

war, sich kaputtgelacht haben und erstmal nach dem vertraglich 

zugesicherten Champagner gekrallt haben. Weißt Du, der Veranstalter

war schon soweit, der wollte sich die Kugel geben. So sieht´s aus,

das ist Rockmusik in Deutschland!

 

Hast Du mehr Angst oder mehr Wut im Bauch?

 

Win:

 

Beides, Weißt Du, wenn man als Musiker arbeitet, einen Kontrapunkt

gegen das Establishment setzen will, da hat man doch Ideale.

Du arbeitest total unterbezahlt in einer Zeitung, wo lauter nette

Leute sitzen und alle halten dich für blöd und eingebildet.

Warum arbeitest Du nicht in der Bank? Warum sortiere ich nicht die

Homecomputer bei Horten? Wir haben doch alle irgendwo ein Ideal,

und da habe ich nicht nur Angst davor, daß das untergeht oder vielleicht

schon untergegangen ist, sondern auch Wut auf die angeblichen

Kollegen., die sich selbst Alles durch ihre eigene Borniertheit

kaputt machen. Wo sind wir denn eigentlich?

es ist Alles so oberflächlich geworden. Weißt Du noch, wie Du

uns fotografiert hast beim Gig? Wir hatten Augenkontakt, du hast

gelacht, und ich habe auch gelacht. Das ist hundertmal wichtiger

als irgendso ein Scheißtyp mit hunderttausend Fotopässen, auf

die er mächtig stolz ist und furchtbar einen auf Profi macht. 

Weißt Du, was ich meine?

Es ist so schwer in Worte zu fassen.

 

 

Man kann sich wohl vorstellen, was er meint. 

Und kommt dabei schon in´s Grübeln. 

Denn er hat Recht, und das nicht nur in diesem einen Punkt.

Es gibt hierzulande tatsächlich viel zu viele Musiker mit Scheuklappen

vor der Sonnenbrille. Und die Scheuklappe öffnet sich nur in Richtung

Bescheißen, Verheizen, Kohle machen. Ellbogen.

Das dabei irgendwann das Publikum die Augen schließt stellt

gottseidank noch eine Art natürliches Regulant dar.

In diesem Augenblick nämlich schneiden sich diese Leute nicht nur

in´s eigene Fleisch, sondern gleich beide Beine ab.

 

„Wer in´s Konzert geht“, sagt Jennifer, will Spaß haben. Und den

kriegt man in den heutigen Clubs kaum noch“.

Kein Wunder, bieten doch die meisten deutschen Musiker dort

eben nur noch eben genannten Schmalspur-Gig feil, weil ja die

Kohle schon in frischen Scheinen mit Aktenkoffer im Bandbus steht.

Und man spielt ja auch lieber für sich selbst, gepflegt und hübsch

isoliert. „Da habe ich doch neulich die Band „Beklemmende Platzangst“

erlebt. Weißt Du, wer schon so einen Namen hat und dann noch

unglaublich schlecht spielt, den will doch keiner mehr sehen.

Nicht Videos und TV sind am Untergang der Live-Szene schuld, sondern

die Acts selbst. Heute touren durch die kleinen Clubs Uriah Heep und

ähnliche Superstars. Lippmann & Rau sind unsere heutigen Konkurrenten“.

 

Und doch läßt sich THE RADIO nicht totkriegen.

Sie touren weiterhin, weil sie wissen, daß es etwas bringt.

Man mag sich fragen, ob die Leute nicht ganz einfach im

falschen Land leben. Und tatsächlich, ein Wohnortwechsel

wurde schon überlegt. Bisher freilich wieder verworfen. Nach

London ginge es dann. Weil in London immer schon die einzig

wahre Rockmusik gemacht wurde, meint Jennifer. 

Und weil man da richtig schwitzen kann bei den Konzerten, was

sie hierzulande auch tut, selbst wenn nur 30 Leute am Abend da sind.

 

THE RADIO spielt eine typisch englisch klingende, saubere Musik mit

treibenden Rhythmen. Da die Band eben nur aus drei Leuten besteht,

fordert das natürlich von jedem einzelnen Mitglied allerhöchsten Einsatz

und größtes Engagement. Jeder muß Alles geben.

Und seitdem Win einen Roland-Gitarrensynthesizer spielt, wurde die

Musik zugleich vielseitiger durch neue Töne und neue Möglichkeiten.

Jennifer steht auf einen harten, rockigen Bass, der sich gut einfügt in die

typische RADIO-Musik. Wenn THE RADIO auftritt, sind die meisten

Leute überrascht; THE RADIO bietet noch was für Auge und Ohr, die

spielen noch richtig und denken sich was dabei.

Sie sind normal geblieben, auch wenn es noch garnicht solange her

ist, daß alle beide auf einem „Rock gegen Rechts“-Festival mit Octopus 

vor 60.000 Leuten spielten. Sie haben noch als Mittzwanziger wieder

ganz von vorne angefangen. Das verdient Respekt und sollte ruhig mal

Schule machen. Auch wenn´s schulmeisterlich tönt. Die haben was drauf,

da kann man sich ruhig mal was abgucken.

Geh´ mal hin, wenn sie grad´da sind.

Kann nicht so lange dauern ….

 

THE RADIO - Equipment:

 

Jennifer spielt einen Roland Studio Bass SB-100 oder live meistens

ihren modifizierten ESP-Bass durch einen Ibanez Stereo-Chorus über

Ampeg SVT-Anlagen. Win besitzt seit Februar einen Roland-Gitarrensynthie-

Gitarre, die er via MIDI mit einem Yamaha DX 7 koppelt.

Mit einem E-Bow holt er aus seiner Anlage, die des weiteren aus einem

Roland Equalizer SP 315, dem Poland SDE 3000 Digital Delay, dem

Advanced Audio D-250 Digital Delay und dem Ibanez HD 1000 besteht,

unglaubliche, futuristische Sounds heraus. Nebenbei müssen weiterhin

hin und wieder auch mal alte Fender-Geräte wieder herhalten.

Als Amps benutzt er zwei Roland JazzChorus mit EV-Speakern.

Sämtliche Mikros von THE RADIO stammen aus der Sennheiser

Produktion, die seit Jahren eng mit der Gruppe zusammen arbeitet.

 

Musik Spezial - Ausgabe Mai 1985 von Christian Bitter